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Persoenliche Daten
Name: Nicole Grether Sportart: Badminton
Weltranglistenplatz aktuell : <% =einzel %> - Damendoppel ( DD ) Platz: 27<% =doppel %> (mit Charmaine Reid aus Kanada) - Dameneinzel (DE) Platz: 38
Laenderspieleinsaetze aktuell: 106 (dt.Rekord)
Geburtsort: Schopheim, Baden-Wrttemberg.
Wohnort: Berlin (Charlottenburg)
Schulausbildung / Berufsausbildung:
1981 - 1985 Grundschule in Schopfheim 1985 - 1991 Gymnasium in Schopfheim mittlere Reife 1991 - 1992 Berufskolleg in Schopfheim 1992 - 1994 Fachoberschule Saarbruecken Wirtschaftsabitur 1994 - 1997 Sportfoerdergruppe Bundeswehr Bexbach / Mainz 1997 - 2001 Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in Berlin mit Berufsabschluss ab Mai 2001 Sportfoerdergruppe Bundeswehr Potsdam
Sportliche Laufbahn:
Inspiriert durch meine aeltere Schwester und den Schulsport, begann ich mich im Alter von 8 Jahren fr Badminton zu begeistern. Mein damaliger Sportlehrer (Badmintontrainer) Hans-Georg Kolodziej, erkannte schnell meine Begabung und mein Talent fuer diese Sportart. Er wurde mein erster Trainer und brachte mich zum Wettkampfsport. Mit 14 Jahren wurde ich zum ersten mal Deutsche Schlermeisterin im Dameneinzel. Von 1982 bis 1992 spielte ich fr die TSG Schopfheim und den BC Brombach.
Auf Anraten meines damaligen Trainers / Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbandes ( DBV ) Herr Guenther Huber( gebuertig aus Weil am Rhein )zog ich 1992 nach Saarbruecken. Dort trainierte ich am OSP Saarland, im Bundesstuetzpunkt fuer Badminton. Mit dem Wechsel nach Saarbruecken, spielte ich ab der Saison 92/93 beim SSV Heiligenwald in der 1.Bundesliga.
1993 wurde ich zum ersten Mal in die A- Nationalmannschaft berufen und absolvierte im April 2003 mein 60.Laenderspiel. Seit der Saison 1996/97 spielte ich fr Bayer 05 Uerdingen in der 1.Bundesliga u. gewann insgesamt drei Deutsche Mannschaftsmeistertitel. Da sich Bayer Uerdingen aus der Bundesliga zurckziehen wird, werde ich ab der Saison 2003/04 fr den Berliner Verein EBT (Empor Brandenburger Tor) in der 1.Bundesliga spielen.
Im Mai 1997 zog ich nach Kleinmachnow und trainierte hier in der ersten Zeit am Landessttzpunkt fr Badminton in Berlin. Betreut werde ich seit 1997 durch den OSP Berlin. Seit 1999 werde ich von dem ehemaligen Indonesischen Spitzenspieler Bram Fernardin trainiert.
Im Maerz 2003 wechselte ich meinen Wohnort von Kleinmachnow nach Berlin. Von nun an wohne, spiele u. trainiere ich in der Bundeshauptstadt.
Bei der Europameisterschaft 2000 in Glasgow, erzielte ich mit meiner Partnerin Karin Neumann (Stechmann) im Damendoppel den 5. Platz. Mit diesem Ergebnis setzten wir uns auf den 11.Platz der Weltrangliste und qualifizierten uns somit fuer die Olympischen Spiele 2000 in Sydney. Durch meine beiden neunten Plaetze im Damendoppel und Dameneinzel war ich der erfolgreichste Sportler des Deutschen Badmintonverbandes in Sydney.
Bei der Europameisterschaft 2002 in Malm, gewann ich mit meiner damaligen Partnerin Nicol Pitro die Bronzemedaille im Damendoppel. Im April 2003 erreichte ich mit meiner neuen Partnerin Juliane Schenk das Halbfinale der Korea-Open, wodurch wir uns in die Top 20 der Weltrangliste vorspielten.
Meine groessten Ziele, welche ich mir fuer das Jahr 2004 gesteckt hatte, habe ich durch eine erneute Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 in Athen, sowie zwei Bronzemedaillen (im Damendoppel und mit der Mannschaft) bei den Europameisterschaften 2004 in Genf erreicht.
Unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Athen wechselte ich erneut meinen Wohnort. Dieses Mal zog es mich von Spandau nach Charlottenburg, wo ich mich auch sehr wohl fuehle.
Das Jahr 2005 verlief mit dem erneuten Gewinn des Deutschen Meistertitels, der Deutschen Vize-Meisterschaft mit meinem Verein SG EBT Berlin, dem 3. Platz bei den Greece Open, den vier Turniersiegen bei den Dutch-, Belgian- u. Norwegian International sowie bei den Bitburger Open, sehr erfolgreich. Durch diese Erfolge konnten wir uns auch wieder unter den Top 15 der Welt etablieren.
Ausserdem stellte ich Ende des Jahres die Weichen fuer meine Zukunft. Mein Ziel ist es mich fuer die Olympischen Spiele 2008 in Peking zu qualifizieren u. wenn moeglich das Viertelfinale zu erreichen. Dies verwirklichen zu koennen ist allerdings mit einem Standortwechsel zum Frauen-Stuetzpunkt nach Mlheim a.d. Ruhr verbunden. Deswegen werde ich im Juli 2006 meine Koffer packen u. mein Training nach Mlheim verlegen. Der Verband versprach mir einen Bundeswehrplatz bis 2008 sowie Optimalfrderung.
Das Jahr 2006 began mit dem erneuten Gewinn des Deutschen Meistertitels sehr erfolgreich. Mit der Frauenmannschaft konnten wir beim Uber Cup EM Bronze gewinnen, was gleichzeitig die Qualikikation fuer das WM Finale bedeutete. Danach folgte eine Silbermedaille bei der Individual EM und das Ende der Saison kroenten wir mit einer WM Bronzemedaille mit der Frauenmannschaft.
Im Juli 2006 folgte dann der Umzug zum Frauen-Stuetzpunkt nach Muelheim, wo ich mich recht schnell einlebte. Leider verletzte sich meine Doppelpartnerin so sehr, so dass wir fr ein halbes Jahr keine Turniere spielen konnten. In dieser Zeit absolvierte ich den Feldwebel-Lehrgang der Bundeswehr in Sonthofen, was im Nachhinein ein sehr gutes Timing war.
Mit dem neuen Jahr 2007 stiegen wir auch wieder ins Turniergeschehen ein und konnten trotz der langen Auszeit unseren Deutschen Meistertitel erfolgreich verteidigen. Sogar bei den Swiss Open gelang uns der Einzug ins Viertelfinale. Am 1.Mai begann dann die Qualifikation fuer die Olympischen Spiele in Peking. Ziel ist es, am Ende der Quali, das heisst am 30.04.08, unter den TOP 13 Doppeln der Welt zu stehen. Ein sehr hochgestecktes Ziel, was aber realistisch ist. Die Quali begann fuer uns mit dem Sieg in Spanien, dem Viertelfinale in Thailand, dem Achtelfinale bei der WM, dem Sieg in der Tuerkei und dem Viertelfinale in Taiwan sehr gut.
Waere da nicht der Knall gewesen, welcher alle Olympia Traeume platzen liess... Mitten in der Olympia Quali riss mir bei einem Turnier in Norwegen die Achillessehne, was das Aus fuer Peking bedeutete. Seit Mitte Januar bin ich nun in der REHA in Duisburg und werde diese voraussichtlich Mitte Mai abschliessen.
Mein Ziel fuer 2008 ist es mich wieder vollstaendig von meiner Verletzung zu erholen um dann wieder international angreifen zu koennen. Mit der Nationalmannschaft wird dann allerdings Schluss sein, was bedeutet dass ich nur noch fuer mich kaempfen werde.
Im Juni spielte ich dann auch schon wieder meine ersten Turniere, im Doppel mit Charmaine Reid aus Kanada und nach drei Jahren Auszeit habe ich auch wieder Lust auf das Einzelspielen bekommen. Nach meinem Achillessehnenabriss habe ich es sichtlich genossen wieder auf dem Feld zu stehen und hatte sehr viel Spass, auch wenn es mental anfaenglich nicht ganz einfach war. Nach zahlreichen sehenswerten Erfolgen, haben wir uns nach nur 7 Monaten bereits auf Platz 16 der Weltrangliste vorgekaempft und im Einzel war ich auf gutem Wege die Top 70 Marke zu ueberschreiten. Ein Highlight des Jahres 2008 war sicherlich die Einladung vom Weltverband (BWF) zum Super Series Finale in Malaysia.
Das Jahr 2009 begann alles andere als gut fuer mich und meine Familie. Ich war gerade beim Super Series Turnier in Malaysia als ich die traurige Nachricht bekam, dass mein Vater ganz ploetzlich und unerwartet verstorben sei. Dies war fuer uns sehr schwer zu begreifen, aber das Leben muss weitergehen und die schoenen Erinnerungen an ihn werden in uns weiterleben.
Von Januar bis September konnten wir uns in der Weltrangliste unter den Top 16 etablieren und herausragende Ergebnisse waren u.a. das Halbfinale bei den Austrian International, das Erreichen der letzten 16 bei Super Series Turnieren sowie einem 3.Platz bei den US Open. Ausserdem konnte ich mich im Juli diesen Jahres im Einzel bis auf Platz 42 der Weltrangliste vorkaempfen.
Bei der diesjhrigen Weltmeisterschaft in Hyderabad haben wir nicht teilgenommen, da ich vom Deutschen Badminton Verband nicht gemeldet wurde, obwohl ich eine Einladung vom Weltverband hatte. Wir haetten mit Platz 15 in der Weltrangliste einen Setzplatz sicher gehabt. Am Ende des Jahres habe ich erneut eine Einladung vom Weltverband zum Super Series Finale in Malaysia bekommen, bei welchem ich sowohl im Einzel als auch im Doppel starten durfte.
Das Jahr 2010 begann mit einem Turniersieg bei den Toronto Open, welchen ich meinem Vater widme, der genau vor einem Jahr verstorben war.
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